Mitten in der Altstadt entsteht ein modernes Wohnhaus für alle Generationen.

Das graue Wohnhaus im Zentrum von Döbeln hatte schon länger auf frische Farbe gewartet. Jetzt bekommt der in den 1980-er Jahren errichtete Klotz einen völlig neuen Look, wird entkernt, zurückgebaut und energetisch saniert.

Aus 69 leerstehenden Wohnungen werden 40 neue mit 1- bis 5-Räumen und 35 bis 140 Quadratmetern Wohnfläche. Fünf Millionen Euro investieren wir dafür. Die Fertigstellung ist im Sommer 2023 geplant.

Frisch, modern und mit tollem Blick über den Marktplatz. In der Johannisstraße sind die Außenarbeiten bereits abgeschlossen.
© TAG Wohnen

Unser Vermietungsleiter Roger Gäbler freut sich über die ersten Anfragen. Sie kommen oft von älteren Menschen, vor allem jenen, die aus ländlichen Gegenden nach Döbeln ziehen möchten. Ein Vorteil ist die Lage in der Innenstadt. Man fällt hier raus aus der Tür und alles was man braucht, ist direkt vor der Nase. Zudem sind Aufzüge in Döbeln Mangelware.

 

Hier wohnen die Menschen bald richtig gern.

Wenn alles fertig ist, wird sich das Wohnhaus für kleine und große Familien, für junge und ältere Menschen eignen. Mit schönen Dachterrassen, großen Familienwohnungen, barrierearmen Wohnungen und einem neuen Aufzug. Für die Terrassen bauen wir an einer Seite zwei bzw. drei Geschosse zurück.

Für das Quartier und die Stadt hat die Investition an der Johannis- Ecke Zwingerstraße eine besondere Bedeutung. Die 40 neuen Wohnungen kann die Stadt gut gebrauchen. Denn es wird künftig vielfältiger, zeitgemäßer und bezahlbarer Wohnraum im Zentrum benötigt.

© ABZ Architekturbüro Zache

Fotograf Thomas Müller war auf der Baustelle und hat ein paar Eindrücke eingefangen. Unseren technischen Projektleiter Michael Köckritz haben wir gebeten, uns den Baufortschritt zu erläutern.

Erst einmal wurde aufgeräumt.

Im März haben wir mit Generalunternehmer B&O die Sanierung gestartet. Auf der Baustelle wurden die alte Heizungs- und Sanitäranlage, Lüftungsleitungen und Elektroinstallationen zurückgebaut.

Alle Bodenbeläge wurden rausgerissen und nichttragende Wände abgerissen. Dann stand nur noch ein hohler Baukörper mit statisch relevanten Wänden. Und verhüllt haben wir das Gebäude auch, wie man sieht.

© TAG Wohnen

Dann haben wir Wände zugemauert, durchbrochen oder rausgerissen.

Dort, wo später ein neuer Aufzug fahren wird, haben wir einige Fensteröffnungen zugemauert und für den Schacht die Decken durchbrochen. Das war laut und staubig, denn hier kam ein Presslufthammer zum Einsatz.

Das Mauerwerk zwischen den Stahlträgern wurde entfernt und die Träger weggeflext. Die auf allen Etagen entstandenen Löcher wurden natürlich gut gesichert und der TÜV war da.

Auf der Rückseite des Gebäudeteils in der Johannisstraße fährt schon bald ein Aufzug. An der dafür vorgesehenen Stelle, wurden die vorhandenen Fensteröffnungen zugemauert.
© Thomas Müller
Alte Zeitungsartikel und alle möglichen Mauersteinarten haben das Tageslicht erblickt.
Michael Köckritz, Technischer Projektleiter , Zentrale Technik TAG Wohnen

Beim Rückbau kam einiges zutage.

Teilweise fünf Schichten Tapete, ebenso Zeitungsartikel von 1988 und Dinge, die in den Plänen gar nicht eingezeichnet waren, haben wir entdeckt. Wände etwa, die man früher des Öfteren nachträglich zur Wärmeisolierung eingezogen hat.

Was ebenfalls sichtbar wurde: Dass es sich um einen Lehrlingsbau handelt. Eine tolle Praxisaufgabe damals. Azubis haben das Haus aus allen möglichen Mauersteinen, von Kalksandstein über Porenbeton bis zu Ziegelsteinen, gebaut.

Früher hat man Wände vor der eigentlichen Tapete erst mal mit Zeitungen tapeziert, um kleine Unebenheiten auszugleichen. Beim Rückbau kamen teilweise sogar fünf Schichten Tapete mit Artikeln von 1988 bis 2003 zutage.
© Thomas Müller

Neue Wände machen die Wohnungen schon etwas erkennbar.

Bevor der Rückbau startete, haben wir die statisch relevanten Bereiche abgestützt. Einige tragende Wände kamen weg, so dass schöne große Wohnungen entstehen.

Die neuen tragenden Wände sind eine Stahlkonstruktion plus Mauerwerk aus Kalksandstein und Hochlochziegel. Die leichten Wände wurden mit Trockenbau gestellt, so dass die tollen, zeitgemäßen Grundrisse bereits erkennbar wurden.

Im Zuge der Sanierung werden auch neue Wände errichtet. Die Hochlochziegel stehen schon bereit und werden in den kommenden Wochen für tragendes Mauerwerk eingesetzt.
© Thomas Müller
Die neue Terrassenform und die Lage gaben Ausschlag für den Namen des Projekts: „Wohnterrassen an der Pferdebahn“.
Roger Gäbler, Vermietungsleiter Döbeln, TAG Wohnen

Für eine schöne Form und herrlichen Ausblick wird jetzt gebaggert.

Damit das Wohnhaus seine namensgebenden Terrassen erhält, werden im Gebäudeteil in der Zwingerstraße gleich zwei bzw. drei Stockwerke abgetragen – teils händisch und teils mit einem Minibagger mit Hydraulikhammer. Den hat ein Kran hinaufgehoben, zusammen mit einer eigens für das Bauvorhaben angefertigten trägerrostartigen Baggerplattform in Stahlbauweise.

Ein Minibagger fuhr auf dem Plateau hin und her und brach von oben nach unten Decken und Wände ab. Nach und nach erfolgte die Abstockung und die Terrassen entstehen. 1,10 m hohe Brüstungen werden gesetzt und bald können neue Mieterinnen und Mieter den herrlichen Blick genießen.

Die Abstockung in der Zwingerstraße ist abgeschlossen und die Begrenzung der Dachterrassen steht. Von hier können unsere neuen Mieterinnen und Mieter bald einen herrlichen Blick über die Döbelner Altstadt genießen.
© TAG Wohnen
Wir liegen gut im Plan, denn das Wetter hat mitgespielt.
Freut sich Michael Köckritz, Technischer Projektleiter , an dem klaren kalten Tag.

Da strahlt uns aber eine schöne Fassade an.

Bei unserem Besuch im November haben wir Michael Köckritz und unseren Döbelner Vermietungsleiter Roger Gäbler wiedergetroffen. Beide freuen sich über den Baufortschritt.

Die Häuser in der Johannisstraße konnten bereits abgerüstet werden. In der Altstadt haben Passanten bereits eine schöne weiße Fassade vor Augen. Der graue Klotz gehört der Vergangenheit an. Jetzt geht es mit dem Innenausbau weiter und die Balkons kommen an die Häuser.

 

Frisch, modern und mit tollem Blick über den Marktplatz. In der Johannisstraße sind die Außenarbeiten bereits abgeschlossen.
© TAG Wohnen

In vielen Bädern sind schon schicke weiße Fliesen an den Wänden.

Die Duschwannen sind eingebaut. Die 1- und 2-Raum-Wohnungen erhalten Duschen mit niedrigem Einstieg. Ansonsten haben die schönen neuen Bäder in den 3- und 4-Raum-Wohnungen eine Wanne.

Einige Küchen sind auch schon erkennbar, etwa in den 1-Raum-Wohnungen die Küchen mit Tresen zum Wohnzimmer hin. Die offenen Küchen ermöglichen, das Tageslicht hereinkommt. Praktisch und dekorativ. Das Tolle in den 1-Raum-Wohnungen: Sie sind für Singles, ältere Menschen und Pendler prima. Die Wohnungen variieren, so dass für jeden Geschmack und Bedarf etwas dabei ist. Als nächstes werden die Heizkörper installiert, die bereits geliefert wurden.

Die Badezimmer in der Johannisstraße nehmen Gestalt an. Die Räume sind hell gefliest und erhalten eine moderne Ausstattung. Barrierearme Duschen gehören dazu.
© TAG Wohnen

Bodentiefe Fenster lassen jetzt viel Licht ein.

Eine schöne Sache, egal ob sich künftige Mieter entscheiden, Kinderzimmer, Arbeitszimmer oder Schlafzimmer einzurichten, sind die großen Fenster. Hier kann man morgens den Vorhang aufziehen und den Tag begrüßen.

In einigen größeren Wohnungen gibt es jetzt sogar Abstellräume bzw. Nischen, die sich für Familien mit jungen Kindern für allerlei Kleidung, Gummistiefel und Draußenspielzeug nutzen lassen.

Der erste Bauabschnitt ist fast fertiggestellt. Durch Zusammenlegung kleiner Wohneinheiten sind große Räume entstanden und die bodentiefen Fenster lassen jetzt viel Licht in die Wohnungen.
© TAG Wohnen

In der Galerie ansehen: Wir sanieren, modernisieren und gestalten ein Wohnhaus neu.

Schon bald können Sie sich über modernen Wohnraum in Döbelns Stadtmitte freuen. Wir halten Sie hier hier auf dem Laufenden.

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